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    70. Emmy Awards: Die erfolgreichsten Sender und Serien

    Zahlen und Fakten der Emmys im Vergleich zum Vorjahr

    70. Emmy Awards: Die erfolgreichsten Sender und Serien – Zahlen und Fakten der Emmys im Vergleich zum Vorjahr – Bild: HBO
    „Game of Thrones“ konnte die Krone bei den Emmys erringen

    Die 70. Emmy Awards sind vergeben. Zeit, sich ein bisschen genauer die Zahlen anzuschauen. Nachdem es Netflix gelungen war, bei den Nominierungen erstmals HBO auszustechen (livair.com berichtete), konnte der Streaming-Dienst auf der Zielgeraden – der Galaveranstaltung in der Nacht zum Dienstag – den kleinen Vorsprung von HBO aus den Creative Arts Emmys (livair.com berichtete) aufholen und bei der Anzahl der Emmys gleichziehen: 23 Trophäen für beide Anbieter. Dabei bedeutet das für Netflix eine leichte Verbesserung gegenüber dem Ergebnis aus 2017 (damals 20 Emmys), während HBO im Vorjahr 29 Trophäen in Empfang nehmen konnte.

    Variety konstatiert, dass HBO in diesem Jahr eine richtig starke Miniserie oder ein Fernsehfilm gefehlt habe, womit der Pay-TV-Sender in diversen Kategorien nicht vertreten war. Im kommenden Jahr stehen aber die neue Staffel von „True Detective“ (startet im Januar) sowie „Sharp Objects“ bereit, eventuell auch die Fortsetzung von „Big Little Lies“.

    Vorjahresgewinner „The Handmaid’s Tale“ erlebte eine herbe Niederlage, Ähnliches kann man auch für „Atlanta“ als Comedyserie mit den meisten Nominierungen sagen. „Game of Thrones“ kehrte nach einjähriger Abwesenheit (aufgrund der langen Ausstrahlungspause zwischen Staffel sechs und sieben) als Sieger in der Endabrechnung ins Rennen zurück, verlor aber an Zugkraft.

    Bei den 69. Emmys hatte „The Handmaid’s Tale“ abgeräumt – als herausragende Dramaserie, für die Hauptdarstellerin, Nebendarstellerin, Drehbuch und Regie Trophäen eingesammelt. Insgesamt acht Emmys standen zu Buche. In diesem Jahr waren es nur drei Kategorie-Gewinne, allesamt von den Creative Arts Emmys. Für den nominellen Titelverteidiger eine herbe Schlappe.

    Zwar kehrte „Game of Thrones“ erfolgreich zurück und wurde in der Veranstaltung in der Nacht zur meistausgezeichneten Serie der diesjährigen Emmys, aber auch hier war man beim letzten Auftritt vor zwei Jahren erfolgreicher: Damals gab es zwölf Emmys (fünf bei der Gala-Veranstaltung; bei 23 Nominierungen), heuer waren es acht Emmys (zwei bei der Gala; bei 22 Nominierungen). Der Erfolg ging auch zulasten von „Westworld“, das im zweiten Anlauf bei den Emmys trotz 21 Nominierungen nur auf vier Trophäen kam (Vorjahr: fünf Emmys bei 22 Nominierungen) – die Mitglieder der TV-Akademie mögen die über-komplexe Serie nicht.

    Während HBO seinen Gesamterfolg also vor allem auf „Game of Thrones“, „Westworld“ und „Last Week Tonight with John Oliver“ stützt, steht die Ausbeute von Netflix auf einer größeren Anzahl kleinerer Stützen. Die stärksten davon sind „The Crown“, der Fernsehfilm „USS Callister“ aus der Serie „Black Mirror“ und die Reality-Serie „Queer Eye“.

    „Atlanta“ hatte bei den Nominierungen einen gewaltigen Sprung von sechs im Vorjahr auf 16 bei den 70. Emmys gemacht und war somit die meistnominierte Comedyserie. Dass dann statt zwei prestigeträchtiger Emmys (Hauptdarsteller und Drehbuch) nur drei heraussprangen (Gastdarsteller, Sound Editing, Cinematography), kann als herbe Schlappe angesehen werden. „The Marvelous Mrs. Maisel“ machte aus starken 14 Nominierungen acht Trophäen.

    RANGLISTEN

    (Sender: Emmys (Nominierungen) – Emmys Vorjahr (Nominierungen Vorjahr))
    Netflix – 23 (112) – 20 (92)
    HBO – 23 (108) – 29 (111)
    NBC – 16 (78) – 15 (63)
    FX Networks – 12 (50) – 6 (54)
    Prime Video – 8 (22) – 2 (16)
    CNN – 8 (10) – 1 (7)
    National Geographic – 5 (17) – 2 (15)
    VH1 – 5 (4) – 3 (8)
    Hulu – 4 (27) – 10 (18)
    FOX – 3 (16) – 5 (20)

    (Format: Emmys (Nominierungen) – Emmys Vorjahr (Nominierungen Vorjahr) – Auswahl)

    „Game of Thrones“ – 9 (22) – [Emmys 2016] 12 (23)
    „Saturday Night Live“ – 8 (21) – 9 (22)
    „The Marvelous Mrs. Maisel“ – 8 (14) – nicht angetreten
    „The Assassination Of Gianni Versace: American Crime Story“ – 7 (18) – nicht angetreten
    „The Crown“ – 5 (13) – 3 (13)
    „Anthony Bourdain – Kulinarische Abenteuer“ („Anthony Bourdain: Parts Unknown“) – 5 (7) – 0 (5)
    „Jesus Christ Superstar Live In Concert“ – 5 (13) – nicht angetreten
    „RuPaul’s Drag Race“ – 5 (10) – 3 (8)
    „Last Week Tonight with John Oliver“ – 4 (9) – 4 (8)
    „USS Callister“ („Black Mirror“) – 4 (7) – nicht angetreten
    „Westworld“ – 4 (21) – 5 (22)
    „Atlanta“ – 3 (16) – 2 (6)
    „Queer Eye“ – 3 (8) – nicht angetreten
    „The Handmaid’s Tale“ – 3 (20) – 8 (13)
    „Genius: Picasso“ – 2 (7) – 0 (10; „Einstein“-Staffel)
    „Godless“ – 2 (12) – nicht angetreten
    „GLOW“ – 2 (10) – nicht angetreten
    „Will & Grace“ – 2 (5) – [Emmys 2006] 2 (10)

    18.09.2018, 10:28 Uhr – Bernd Krannich/livair.com

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